Ströer-Börsengang „durchwachsen“

Der Außenwerbekonzern Ströer hat am Tag der Erstemission exakt zum Ausgabekurs von 20 Euro abgeschlossen. Beobachter halten das Ergebnis für "durchwachsen" und führen es auf einen schwachen Börsentag zurück. Ströer bietet 19,7 Millionen Aktien an, die überwiegend aus einer Kapitalerhöhung stammen. Das Unternehmen hofft, bei derzeit 470 Millionen Euro Umsatz, auf Einnahmen von bis zu 300 Millionen Euro.

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Unter der schönen Überschrift "Kleben und kleben lassen" portraitiert die FTD den 50-Prozent-Miteigner Udo Müller, der einst als Profi-Handballer und Medizinstudent nach Berlin zog, sich dann aber in der Plakat-Werbung selbstständig machte. Mit seinem Einstieg in die neu geschaffene Ströer-Gruppe 1990 begann das enorme Wachstum des Unternehmens. Müller rechnet mit einem weiteren Wachstum des Marktes, der nach seinen Angaben derzeit vier Prozent der deutsche Werbebudgets ausmacht, während im europäischen Schnitt 7 Prozent erreicht würden.

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