Endgültig: Mopo muss Lierhaus 25.000 € zahlen

Gegen den Entscheid der ersten Instanz hatten beide Seiten Berufung eingelegt, jetzt fällte das Hamburger Oberlandesgericht nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts ein endgültiges Urteil: Die Hamburger Morgenpost muss wegen ihrer detaillierten Berichterstattung zum Fall Monica Lierhaus an die TV-Moderatorin ein Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro zuzüglich Anwalts- und Prozesskosten zahlen. Damit bestätigten die Richter das Urteil des Landgerichts.

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Die Hamburger Morgenpost hatte mehrfach ausführlich über Krankheit und Rehabilitation der Moderatorin berichtet und sich dabei auf gut informierte Quellen gestützt. Ein Strafverfahren gegen Reporter der Zeitung wegen illegaler Informationsbeschaffung im behandelnden Universitätsklinikum Eppendorf war bereits vor mehreren Wochen ergebnislos eingestellt worden. Der Anwalt der Moderatorin hatte 100.000 Euro Schmerzensgeld verlangt.

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