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DJV empört über Vorgehen der Esslinger Zeitung

Der Deutsche Journalistenverband und die deutsche Journalistenunion in Ver.di haben die Vergütungsregeln der Esslinger Zeitung scharf kritisiert. Freie Mitarbeiter der Zeitung sollen demnach auf die Anwendung der seit dem 1. Februar 2010 geltenden gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalisten an Tageszeitungen verzichten.

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"Die Zeitung will die Freien wie bisher mit mageren Honoraren abspeisen", so Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbands.  Auch Ines Kühn von der dju in ver.di kritisiert die Vergütungsregeln der Esslinger Zeitung: "Tageszeitungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, angemessene Honorare zu bezahlen. Die Vergütungsregeln können nicht einfach abgedungen werden!"

Beide Verbände kündigten an, dies nicht hinzunehmen. "Wenn Verlage glaubten, sie könnten die neuen Vergütungsregeln ignorieren oder gar durch Vertragsregeln aus der Welt schaffen, dann irrten sie sich", heißt es auf der Seite des DJV.

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