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Die IVW-Top-50 der Nachrichten-Websites

Spiegel Online und sueddeutsche.de sind die Gewinner des Nachrichten-Monats Juni. Wie die neuesten IVW-Zahlen zeigen, gewann Sueddeutsche.de bei den Visits 8,5% im Vergleich zum Mai hinzu - so viel wie kein Konkurrent unter den 20 größten News-Websites. Spiegel Online legte 4,2% zu und rückte damit Bild.de wieder ein Stück näher. Mit 139,61 Mio. Visits zu 151,17 Mio. Visits ist der Rückstand auf Bild.de aber noch recht groß. Verlierer des Monats ist auf den ersten 25 Plätzen Manager Magazin online.

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So gingen der Website 10,7% der Mai-Visits verloren – so viel wie bei keinem anderen der 25 erfolgreichsten News-Sites. Verlierer gab es im Juni allerdings weniger als Gewinner: 10 der Top-25-Angebote büßten Visits ein, die restlichen 15 gewannen hinzu. In der Top Ten beträgt das Gewinner-Verlierer-Verhältnis sogar 9:1. Spiegel Online war dabei nach absoluten Zahlen der größte Profiteur: 5,67 Mio. Visits mehr als im Mai gingen auf das SpOn-Konto. Bild.de legte nur um 1,96 Mio. zu, liegt aber weiter klar vorn.

Wie schon im Mai stellten die meisten der großen Kontrahenten neue Rekorde auf. Auf den ersten zehn Plätzen gelang es nur stern.de nicht, den Alltime-Visits-Rekord zu brechen. Mit einem Minus von 1,4% sind die Hamburger auch der einzige Verlierer in der Top Ten. Einen Platzwechsel gab es hinter Bild.de, Spiegel Online und Welt Online auf den Rängen 4 und 5: sueddeutsche.de überholte dank des großen Wachstums Focus Online.

Verlierer gibt es dann ab Platz 11 eine ganze Menge: Neben dem manager magazin gingen auch der Augsburger Allgemeinen (-8,6%), Handelsblatt.com (-6,7%) und DerWesten (-4,9%) viele Visits abhanden. Der größte prozentuale Gewinner in der ersten Hälfte unseres Top-50-Rankings ist die Berliner Morgenpost – mit einem Plus von 15,2% zieht sie wieder in die Top 25 ein.

In der zweiten Hälfte der Nachrichten-Top-50 überwiegen die Verlierer: 14 der 25 Angebote gingen Visits abhanden, 11 konnten ihre Statistiken verbessern. Der auf den ersten Blick spektakulärste Gewinner ist dabei die Neue Osnabrücker Zeitung, die 62,5% mehr Visits einsammelte als noch im Mai. Ein Blick auf die Einzelzahlen zeigt aber, dass diese Leistung nicht den redaktionellen Inhalten zu verdanken ist, sondern der Kategorie Spiele. Dort wurden aus ca. 83.000 Mai-Visits im Juni 1,00 Mio. – bei den redaktionellen Inhalten legte man nur um 5.000 Visits zu.

Weitere Gewinner mit mehr als 10% Zuwachs sind die Schwäbische Zeitung (+13,2%) und die RZ-Online (+10,5%), deutlich verloren haben hingegen vor allem das Medienhaus Lensing (-17,1%), The Local (-14,6%) und die WirtschaftsWoche (-9,1%).

Eine Analyse der IVW-Zahlen abseits der Nachrichten-Branche lesen Sie an dieser Stelle.

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