i-ref: Kultur für die Generation Facebook

Facebook, Twitter & Co. als Themenquellen: Das neue Kultur-Magazin i-ref.de will die besten Storys aus Web 2.0-Portalen aufspüren und redaktionell aufbereiten. Frei nach dem Motto "I refer to..." wollen die Berliner alles zeigen, was die Webgemeinde gerade bewegt. Das kann "die Liebesbekundung zur Ausstellung von gestern Abend" oder "der ganz persönliche Blick aus dem Fenster als Handyfoto" sein. Optisch und inhaltlich überzeugt die Seite. Bei der Umsetzung kneift es jedoch noch.

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Denn bei keiner Story findet sich kein Hinweis, aus welchen Social Network oder aus wessen Social Graph gerade die Inspiration zu diesem Text kam.

Unabhängig davon kommt i-ref.de als gutgemachtes Kultur-Magazin daher. Aktuelle Themen sind ein Interview mit dem VIP-Blogger Marcel Winatschek, ein kurzer Text über den "kunstvollen Klecks von Sebastian Bremer" oder eine Fotoserie von Nick Minton. Der US-Student fotografierte seine Oma beim Umzug in ein betreutes Wohnheim.

Unter der Leitung der Herausgeber Norman Röhlig und seiner Mit-Entwicklerin Isabelle Pohl zählt das Projekt mittlerweile 150 "Sharingpartner" und 27 Gastautoren.

Röhlig und Pohl arbeiten seit zwei Jahren zusammen und entwickelten bereits das
Corporate-Blog TheJunction. Zudem arbeitet Röhlig als selbständiger Berater in den Bereichen Social Media Relations, Corporate Publishing sowie Blogger Relations und gehört zusätzlich zum Autorenpool von Welt Online.

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