Spiegel-TV: Belegschaft befürchtet Stellenabbau

Optimierer im Haus: Einen Abbau von bis zu 30 der momentan 315 Stellen befürchten die Spiegel-TV-Mitarbeiter in Hamburg, weil seit einigen Wochen eine Beratungsfirma die internen Abläufe untersucht. Offiziell geht es dabei bisher nur um technische Prozesse, wie der Kontakter in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

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Der Auftrag von Spiegel-TV-Geschäftsführer Cassian von Salomon an die Berater von Flying Eye sei, bei der "Digitialisierung des Archivs und Anbindung an die bandlosen Produktionsabläufe" zu helfen, wozu auch die "Überprüfung und Einrichtung entsprechender Produktionsabläufe bei Spiegel TV" gehören. Ziel sei es, mittelfristig die Produktion komplett auf HD-Technologie umzustellen.

Viele der Spiegel-TV-Mitarbeiter sind dagegen beunruhigt, dass es bei der Überprüfung auch um Grundsätzliches geht und die Strukturen des TV-Geschäfts der Spiegel-Gruppe genauer untersucht werden. Daher

Wie der Kontakter-Schwestertitel WuV berichtet, kursieren unter den Kollegen Gerüchte, dass am Ende der Untersuchung ein Stellenabbau stehen könnte – und mutmaßlich zehn Prozent weggekürzt werden sollen, also rund 30 Leute. Salomon will davon allerdings nichts wissen: "Personelle Maßnahmen sind bei Spiegel TV derzeit nicht geplant".

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