Müller-Hohensteins nächster WM-Patzer

Da hat Katrin Müller-Hohenstein den Österreichern aber einen Bären aufgebunden. Nach der Partie Deutschland gegen Argentinien leistete sich die 44-Jährige ihren nächsten WM-Fauxpas. Kaum war das Match abgepfiffen, zeigte die Bild-Regie fahnen-schwenkende deutsche Fans im Stadion von Kapstadt. Eine der Flaggen war rot-weiß-rot. Ihr Kommentar zum Partner Kahn: "Oli, siehst du die Österreich-Fahne? Das ist ja interessant." Dumm nur, dass die Fahne als Wappentier den Berliner Bären zeigte.

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Im Gegensatz zu ihrem Versprecher mit dem "inneren Reichparteitag" bemerkte die ZDF-Moderatorin ihren Fehltritt recht schnell und entschuldigte sich: "Ich habe nur das Rot-weiß-rot gesehen. Ich wollte die österreichischen Zuschauer nicht kränken."

Mit dieser Entschuldigung handelte sich die 44-Jährige jedoch bereits den nächsten Ärger ein. Denn die BZ kommentiert bissig: "Aha, für Frau Müller-Hohenstein ist eine Verwechslung mit Berlin also eine Kränkung."

Die Österreichischen Medien gehen mit KMH allerdings noch glimpflich um. Bislang berichtet nur oe24.at. Unter der Headline "Moderatorin vertauscht Österreich-Flagge" schreiben die Austro-Journalisten den Fall jedoch sehr sachlich auf.

Insgesamt läuft die WM nicht ganz rund für die 44-Jährige. Erst sorgte ihre Formulierung über den "inneren Reichsparteitag" von Miro Klose für ein wenig Aufregung, dann gab es Ende letzter Woche auch noch Ärger mit ihren Chefredakteur Peter Frey. Dieser hatte im Interview mit dem Medium Magazin ihr Werbe-Engagement mit dem Molkereiunternehmen Weihenstephan gerügt. Wie auch im Fall Klose und bei der vermeintlichen österreichischen Flagge, musste sich Müller-Hohenstein auch für den Reklame-Einsatz entschuldigen.

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