Katrin Müller-Hohenstein entschuldigt sich

Die ZDF-Sportmoderation Katrin Müller-Hohenstein hat sich im Spiegel für ihr Werbeengagement bei der Molkerei Weihenstephan entschuldigt. Die 44-Jährige sagte, dass die Aktion ein Fehler gewesen sei und sie ihre Arbeit als Schirmherrin des Qualitätsbeirats der Molkerei beenden werde.

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Sie distanzierte sich von den verbreiteten Äußerungen ihrer Agentur, der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender habe das Engagement damals erlaubt. "Die Äußerungen sind nicht mit mir abgesprochen", so Müller-Hohenstein.
Auch Brender meldete sich zu Wort. Wie er gegenüber dem Spiegel erklärte, habe er nur die Erlaubnis bei der "Mitwirkung bei einer unabhängigen Stiftung zur gesunden Ernährung von Kindern" erteilt. "Eine Aktion für irgendein Produkt hätte ich niemals genehmigt", wird er zitiert. Im Vertrag stünde, dass Müller-Hohenstein jegliche werbliche Tätigkeit untersagt sei.
Der derzeitige ZDF-Chefredakteur Peter Frey sagte, dass er nicht davon ausgehe, dass die Moderatorin sich darüber im Klaren gewesen sei, dass aus ihrem Engagement eine Werbeaktion entstehen würde.

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