Burda bringt Chatter zum Kampfpreis

Burda bringt das erwartete neue wöchentliche People-Blatt Chatter am Mittwoch erstmals auf den Markt. Und zwar zum absoluten Kampfpreis von nur 50 Cent in einer Druckauflage von 1,3 Millionen Exemplaren. Das in Offenburg produzierte Heft wird auf Zeitungspapier gedruckt und erhält einen Style-Beileger. Chefredakteur von Chatter ist der ehemalige Vize-Chefredakteur von InTouch, Boris Hächler. Zeitgleich mit dem Magazin wird es auch eine begleitende Website und eine große Marketing-Kampagne geben.

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Der Umfang von Chatter wird bei eher schmalen 40 Seiten liegen. Da kommt dann aber noch die Star-Style-Beilage in großformatigem Glanzpapier mit zwölf Seiten dazu. Die Themen drehen sich, wenig überraschend, hauptsächlich um Promis und Mode- und Schminktipps. Die eigentliche Neuerung ist der Druck auf Zeitungspapier und der damit zusammenhängende Kampfpreis von 50 Cent, der nicht als reduzierter Einführungspreis gekennzeichnet ist.

Das ist schon extrem billig. Selbst die WAZ wollte für ihren One-Shot auf Zeitungspapier, Talk to go, noch 90 Cent haben. Als Zielgruppe von Chatter werden mehr oder weniger alle Frauen zwischen 18 und 50 definiert. Klar, 50 Cent sollte jede übrig haben und bei diesem Preis kann das Geschäft nur über die Masse kommen. Anzeigenkunden garantiert Burda zum Start einen Verkauf von mindestens 500.000 Exemplaren. Damit das auch klappt, zündet Burda eine vierwöchige Einführungskampagne mit einem Brutto-Volumen von 3,6 Mio. Euro.

Zeitgleich mit dem Magazin geht eine Website unter www.chatter.de an den Start, die mit vielen Abstimmungen punkten will, die dann auch ihren Weg ins Blatt finden. Produziert wird das Heft am Burda-Standort Offenburg unter Chefredakteur Bori Hächler. Der war schon mal Vize-Chef bei Bauers InTouch. Mit dem Promigeschäft im Massenmarkt kennt er sich also aus.

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