iPhone 4: Sammelklage gegen Apple

Schlechter Empfang: Gut eine Woche nach dem Verkaufsstart des neuen iPhones beschweren sich Nutzer über schlechten Empfang und Übertragungsprobleme. Den Meldungen über technische Mängel folgt nun juristischer Ärger: In einer Sammelklage fordern iPhone 4-Besitzer von Apple Schadensersatz.

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Es regt sich Widerstand unter Apples bisher meist loyaler Kundschaft: Ausgerechnet das Telefonieren soll nur bedingt möglich sein, weil  Gespräche und Datenübertragungen wegen angeblicher Empfangsprobleme plötzlich unterbrochen werden.
Vor dem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Maryland haben zwei Anwaltskanzleien nun eine Sammelklage eingereicht: Die Kläger beschuldigen Apple und den amerikanischen Netzbetreiber AT&T, der das Handy in den USA exklusiv vertreibt, wissentlich ein Telefon mit defekter Antenne zu vertreiben. Zudem werfen sie den Unternehmen unter anderem Fahrlässigkeit, vorsätzliche Falschdarstellung, sowie Fehler bei Design, Herstellung und Montage vor, wie das US-Blog Gizmodo meldet. Die Kläger fordern von Apple finanzielle Entschädigung und die Beseitigung der technischen Probleme.
Wie Apple Anfang der Woche mitteilte, wurden allein in den ersten drei Tagen weltweit 1,7 Millionen iPhones 4 abgesetzt. Kein anderes Apple-Produkt hatte bisher einen ähnlichen Erfolg.
Schon in den ersten Tagen nach dem Verkaufsstart häuften sich Beschwerden von iPhone 4-Nutzern in Blogs und Foren. Dabei hatten offenbar vor allem Linkshänder Probleme beim Telefonieren. Die Antenne ist im iPhone 4 im äußeren Rahmen verbaut, so dass eine bestimmte Haltung der Hand das Antennensignal zu stark abschirmen könnte.

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