Ab in die Tonne: Microsoft verschrottet sein Handy

Was für ein Flop: Nur sechs Wochen nach dem Verkaufsstart gibt Microsoft sein erstes Handy Kin wieder auf. Was als Lifestyle-Produkt für Teenager gedacht war, hat sich als teurer Rohrkrepierer erwiesen.

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Wie das Unternehmen mitteilte, werden alle Arbeiten an der Serie eingestellt, die Bestände abverkauft und das gesamte Entwickler-Team zum geplanten Smartphone "Windows Phone 7" abgestellt, das für Ende des Jahres angekündigt wurde. Hinfällig ist damit auch der Plan, das "Kin" ab Herbst nach Europa zu bringen.

Eines der Hauptprobleme von Microsoft war der enttäuschende Verkauf. Während Apple von seinem iPhone 4 schon am Eröffnungstag etwa 600.000 Stück verkaufte, und Google vermeldet, dass mittlerweile 160.000 Android-Geräte pro Tag aktiviert werden, konnte Microsoft mit seinem Kin-Handy nicht überzeugen.
Gerüchte, dass nur 500 Kin-Phones verkauft wurden, hatte Microsoft weder dementiert, noch bestätigt.

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