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ARD rechnet nicht mit Mehreinnahmen

Der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust rechnet nicht damit, dass das neue Rundfunkfinanzierungsmodell große Mehreinnahmen zur Folge haben wird. "Am Ende wird bestenfalls eine schwarze Null stehen", so Boudgoust.

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"Angebliche Mehreinnahmen von eine Milliarde Euro, die in manchen Blättern die Runde machen, sind völlig illusorisch", sagt der ARD-Chef, "Schon die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) würde dafür sorgen, dass zusätzliche Erträge wieder mit unserem Bedarf verrechnet werden."

Statt Mehreinnahmen seien eher Entlastungen geplant. So sollen Zweitwohnungen und privat genutzte Ferienwohnungen nur noch mit einem Drittel der Gebühren belastet werden. Zudem würden 1,5 Millionen Haushalte entlastet, wie beispielsweise Studentenwohnungen oder auch Pflegeheime, die bislang der Mehrfachgebührenpflicht unterlagen.

"Das neue Modell der Ministerpräsidenten ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Rundfunkfinanzierung. Es wird insbesondere den technischen Entwicklungen gerecht. Für die ARD und ihre Mitglieder bleibt es aber zwingend notwendig, ihren harten Sparkurs fortzusetzen", so Boudgoust.

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