Vorsichtiger Optimismus bei ProsiebenSat1

Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media Ag, hat am heutigen Dienstag seinen Aktionären die Aussichten für die Sendergruppe ProSiebenSat.1 vorgestellt. Thema Nummer eins war dabei natürlich der Kauf des Nachrichtensenders N24 durch Stefan Aust und Torsten Rossmann. Darüber hinaus rechnen die Münchner mit einer positiven Entwicklung des Werbemarkts. Dies soll sich auch auf das Konzerngeschäft auswirken.

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Das Nachrichtengeschäft sei der Rede Ebelings zur Folge zwar ein wichtiger Bestandteil des Programminhalts, würde jährlich aber ein Minus von 50 Millionen Euro verursachen. "Dieses Problem mussten wir lösen", so der ProSiebenSat.1-Chef.

Der Konzernumsatz sank um 5,5 Prozent oder 161,4 Millionen Euro auf 2,761 Milliarden Euro zuruück. Im Segment Free-TV im deutschsprachigen Raum sanken die Umsatzerlöse um 2,2 Prozent auf 1,698 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis vor Einmaleffekten wuchs im Jahr 2009 um 39,7 Millionen Euro auf 696,5 Millionen Euro, damit steigerte sich der Konzern um sechs Prozent. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter
stieg gegenüber dem Vorjahr um 23,9 Prozent auf 184,8 Millionen Euro.

Zudem wolle man das Kerngeschäft, das werbefinanzierte Fernsehen, stärken durch ein komplementäres Sender-Portfolio, leistungsstarke Vertriebsstrukturen und innovative Sales-Konzepte. Als zweites Ziel setze der Konzern sich, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln in den nicht werbefinanfiezierten bereichen.

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