DJV und ver.di kündigen Gehaltstarifvertrag

Fristgereicht zum 31. Juli 2010: Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und ver.di haben am heutigen Donnerstag den Gehaltstarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen gekündigt. Der DJV fordert, dass der künftige Tarifvertrag für die rund 14.000 Journalisten auch die wachsende Arbeitsverdichtung in den Redaktionen angemessen berücksichtigen müsse.

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"Das Verhältnis zwischen den permanent wachsenden Anforderungen an jeden einzelnen Zeitungsjournalisten und dem Realeinkommen muss in einem vernünftigen Maß stehen", sagt DJV-Verhandlungsführer Kajo Döhring. "Wir fordern den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger auf, zügig mit den Gewerkschaften in Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag einzutreten."

Der Tarifvertrag wurde im November 2008 rückwirkend zum 1. August 2008 abgeschlossen. Mit der Kündigung zum 31. Juli 2010 nutzen die Gewerkschaften gleich die erste Möglichkeit, um aus der Abmachung mit den Arbeitgebern auszusteigen.

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