USA: Online überholt Print-Werbeumsätze

Laut einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) ist der symbolträchtige Moment, in dem online höhere Werbeumsätze erzielt werden als mit gedruckten Medien, in den USA nur noch wenige Wochen oder Monate entfernt. Im Jahr 2009 wurden danach mit Onlinewerbung 24,2 Milliarden Dollar verdient, während die Print-Werbeumsätze um 28,6 Prozent auf 24,8 Milliarden fielen.

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Da die PwC-Studie für das Jahr 2014 Online-Werbeumsätze von 34,4 Milliarden Dollar annimmt, müsste die Ablösung auf Platz zwei der Werbeträger (hinter dem Fernsehen) rechnerisch unmittelbar bevorstehen. PwC zählt das mobile Internet nicht zu den Online-Umsätzen, auf diesem Sektor kämen 414 Millionen Dollar (2009) oder 1,6 Millarden (Erwartung für 2014) hinzu.

Für den Print-Sektor erwartet PwC bis 2014 einen weiteren, allerdings stark abgebremsten Rückgang auf 22,3 Milliarden Dollar. Der jährliche "Global Entertainment and Media Outlook" des Unternehmens gilt als seriöse Planungsgrundlage für Medien.

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