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GEZ: Stellenabbau und neuer Name

Hans Buchholz, Geschäftsführer der Gebühreneinzugszentrale (GEZ), gab im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus bekannt, dass er den Verwaltungsaufwand von derzeit 2,13 Prozent auf zwei Prozent drücken wolle. Dafür müssten Budget und Personal gekürzt werden.

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Die Gebührenreform steht fest. Künftig werden die Rundfunkgebühren nicht pro Gerät sondern pro Haushalt entrichtet. Auf die GEZ kommen damit strukturelle Veränderungen zu. "Nach einer Übergangsphase bis 2014 wird es eine deutliche Reduzierung von Etat und Mitarbeitern geben", so Buchholz gegenüber der Wirtschaftswoche. Aktuell sind bei der GEZ etwa 1.100 Mitarbeiter beschäftigt. Auch einige der 1.500 Arbeitsplätze der Außendienstmitarbeiter stünden auf dem Spiel.

Auch der Name der Zentrale werde sich ändern. Wie die GEZ sich künftig nennen wird, sei noch nicht bekannt. "Es muss eine Stelle geben, die etwa die Beiträge einnimmt, an die Sender weiterleitet, die Kundenkonten verwaltet und Mahnungen schreibt", so Buchholz weiter. Einzelne Aufgaben der Gebühreneinzugszentrale könnten unter Umständen auch ausgelagert werden.

Der neue Rundfunkstaatsvertrag wird voraussichtlich 2013 in Kraft treten.

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