Die Pressestimmen zum deutschen Sieg

Die Medien sind sich einig: Der 4:0 Sieg gegen die Socceroos war ein toller Auftakt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika. Die Tore von Podolski, Klose, Müller, Cacau weckten "Erinnerungen an das Sommermärchen" (Welt Online). Es war ein "Traumstart" (FAZ) einer "Sturm-und-Drang-Elf" (Focus), die uns "vierzaubert" (Bild.de) hat. Dennoch, so die Süddeutsche Zeitung, ist die "DFB-ELF kaum weiter als ein Formel-1-Team, welches das Training dominiert. (...) Das Rennen kann kommen."

Anzeige

Welt Online:
"Ausgerechnet zwei vermeintliche Sorgenkinder haben Deutschland den Weg zum perfekten WM-Start geebnet: Lukas Podolski und Miroslav Klose erzielten beim 4:0 über Australien die beiden ersten Treffer und verhalfen der Mannschaft von Joachim Löw nicht nur zum bislang höchsten Sieg einer Mannschaft bei dieser Weltmeisterschaft, sondern auch zum berauschendsten Auftritt. (…) Zarte Erinnerungen an das Sommermärchen wurden wach – auch, weil sich die Rituale ähnelten."

Süddeutsche Zeitung:
"Die DFB-Elf ist kaum weiter als ein Formel-1-Team, welches das Training dominiert und feststellt: Ein Rädchen greift ins andere, das Paket, mit dem gar Möbelpacker aus dem Weg geräumt werden konnten, stimmt. Das Rennen kann kommen."

Stern.de:
"Nach den ersten 94 gespielten WM-Minuten dieser deutschen Mannschaft in der feucht-stickigen Luft in unmittelbarer Nähe des Indischen Ozeans hat sich das Bauchgrummeln in ein wohliges Gefühl in der Magengegend umgewandelt, so wie nach dem Verzehr eines guten südafrikanischen Cabernet Sauvignons. Die Fragezeichen, sie sind nach dem teilweise begeisternden Auftritt gegen die "Soccceroos" plötzlich nicht mehr da."

Times Online:
"The more Germany change, the more things stay the same. If the result last night was every bit as predictable as stereotype demands — these traditional powerhouses have now won six consecutive opening fixtures at World Cup finals — the manner of an exquisite, fluid victory was anything but. This was the Germans, but not as we know them."

FR-Online:
"Milchbubis und mittleres Mannesalter – das sollte sich bei angenehmen Abendtemperaturen in der wärmsten WM-Stadt Durban als gesunde Mischung erweisen. Und Müllers Berücksichtigung sollte schnell Wirkung zeigen."

Spiegel Online:
"Mitte der zweiten Halbzeit bekam einer Beifall, der schon lange keinen Applaus mehr bekommen hatte. Es war die 68. Minute im ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien, und Bundestrainer Joachim Löw nahm Miroslav Klose vom Feld. Nach dem Abklatschen mit Einwechselspieler Cacau gab es eine herzliche Umarmung des deutschen Coaches für seinen einstigen Sorgenstürmer, der plötzlich keiner mehr war. Ein Tor, dazu einige weitere gute Szenen: Klose hatte sich Löws Streicheleinheiten redlich verdient."

Frankfurter Allgemeine Zeitung: 
"Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat eine neue Attraktion. Im Vuvuzela-Getöse von Durban hat die deutsche Nationalmannschaft nach einer mitreißenden und teilweise spektakulären Partie ein deutliches Zeichen an alle ihre Konkurrenten gesetzt."

Focus.de:
"Man sah den Deutschen schon vor dem Spiel an, dass Lockerheit sie zum Erfolg tragen könnte: Aufgeräumt, ja beinahe provokant lässig, kamen Jogis Jungs um 19 Uhr mit dem Bus in den Katakomben der Arena an – in einer Arena, die mit ihrem auf 106 Meter Höhe gipfelnden Bogen über dem zeltähnlichen Dach wohl die imposanteste Spielstätte in Südafrika ist. (…) Anschließend stehen die Zuschauer im Stadion für diese Sturm-und-Drang-Elf aus Deutschland auf."

Bild.de:
"Jaaa, ist das geil! 4:0 gegen Australien – WM-Traumstart für Jogis Jungs. Poldi und Klose, Müller und Cacau haben uns vierzaubert. Sie haben uns zu dem Supersieg geschossen!"

New York Times:
"The Germans’ victory was no surprise. Though the Australians reached the second round in the 2006 World Cup, they are an aging team without an established striker whose players generally earn their livings in second-tier leagues."

Taz.de:
"Doch auch wenn die Australier nicht unbedingt ein starker Gegner waren, haben die Deutschen zeigen können, was sie drauf haben. Es ist wahrlich nicht wenig."

Tagesspiegel.de: 
"Löws Mannschaft hat in den vergangenen Wochen ein ganz neues Gesicht gekommen, heute Abend aber frischte das Team 2010 die Erinnerungen an das Sommermärchen aus dem Jahr 2006 noch einmal auf. Dass Klose und Podolski treffen, kennt man von der WM im eigenen Land."

Guardian:
" (…) Again Ozil was prominent, crossing from the left, and Germany won with a panache that has not always been associated with them in the past. Did they miss Michael Ballack? Not at all."

The Australian:
"There may have been a familiar ring to a couple of the goalscorers, but this was a side with the characteristics of ballerinas, not bulldozers."

FTD.de:
"Traumstart für Deutschland: Die Youngster-Truppe von Bundestrainer Joachim Löw feiert ein Schützenfest gegen Australien. Klose explodierte, Podolski, Müller und Cacau zündeten – und Schweinsteiger organisierte."

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige