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Spiegel rutscht unter die Millionen-Grenze

Der Spiegel reduziert aus Gründen der Rentabilität seinen Gesamtverkauf um 31.000 Exemplare, das vermeldet Horizont.net. Demnach dürfte das Nachrichtenmagazin bei der Auflage unter die Millionenmarke rutschen. Seit Mai gibt es 15.000 Bordexemplare und 7.000 Lesezirkel-Hefte weniger. Auch die sonstigen Verkäufe sollen um 9.000 Exemplare verringert werden.

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"Wir achten verstärkt auf die Wirtschaftlichkeit unserer Auflage", so Chefredakteur Georg Mascolo im Interview mit Horizont. Aktuell erreicht der Spiegel einen Gesamtverkauf von 1.009.996 Exemplaren (IVW 1/2010).

Auch das Zeitgeschichte-Magazin "Eines Tages" wird voraussichtlich nicht erscheinen. Dennoch sieht die Spiegel-Doppelspitze optimistisch in die Zukunft: "Nachdem wir im vergangenen Jahr bei Neueinstellungen eher zurückhaltend waren, haben wir dafür nun wieder den nötigen Spielraum", sagt Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron.

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