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IVW Online: Wetter- und Reisesites boomen

Der Monat Mai war für die überwiegende Mehrheit der IVW-geprüften Websites ein guter Monat. Im Vergleich zum Oster-April legten viele zu. Vor allem die Angebote, die vom sommerlichen Wetter profitieren, gehören zu den größten prozentualen Gewinnern: Wetter-Websites wie Wetter.com und Reise-Websites wie ab-in-den-urlaub.de. Heftig hinzugewonnen hat zudem Springers Transfermarkt.de, da nach Abschluss der Bundesliga-Saison nun wieder die Transfergerüchte hochkochen.

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Ein Blick auf die größten prozentualen Gewinner unter den Angeboten mit mindestens 5 Mio. Visits zeigt die Auswirkungen des Sommers. wetter.com belegt mit einem Plus von 42,9% Platz 2, ab-in-den-urlaub.de und TripAdvisor finden sich mit jeweils ca. 28% Zuwachs auf den Rängen 4 und 5. Dazwischen geschoben hat sich das erwähnte Transfermarkt.de, größter prozentualer Aufsteiger war aber das Online-Musikfernsehen tape.tv – mit einem Sprung von 59,9%.

Nach Visits sortiert finden sich in einem Monat mit vielen Gewinnern natürlich die Websites weit vorn, die ohnehin die meisten Visits auf sich vereinen. So belegen die VZ-Netzwerke mit einem Zuwachs von über 25 Mio. Visits Platz 1, dahinter findet sich T-Online. Wetter.com erreichte mit seinem riesigen Sprung Platz 3 in dieser Aufsteiger-Liste, Bild.de als Nachrichten-Marktführer Platz 4 vor Yahoo:

Die VZ-Netzwerke bleiben damit natürlich weiterhin die Nummer 1 der IVW, nachdem das Unternehmen im April erstmals alle drei Netzwerke – StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ – gemeinsam ausgewiesen hatte. Mit 466,18 Mio. Visits konnte man das T-Online-Konglomerat aus vielen Websites auf Abstand halten. Wie positiv der Monat für die meisten Angebote lief, zeigt auch die Tatsache, dass sich der erste Verlierer erst auf Platz 19 findet: kicker online, das unter dem Ende der Bundesliga-Saison litt. Insgesamt gibt es auf den ersten 50 Plätzen des IVW-Rankings nur sieben Verlierer und dafür 43 Gewinner.

Beinahe hätte es im Sport-Ressort sogar einen Führungswechsel gegeben: Sport1 hat sich mit einem Plus von 6,3% ganz knapp an kicker online herangekämpft – zuletzt lag Sport1 im Juli 2008 vor dem kicker. Ebenfals interessant: Während die großen sozialen Netzwerke wie die VZs und wer-kennt-wen.de ein weiteres Mal zulegen konnten, gingen den kleineren Konkurrenten Lokalisten und Kwick! Nutzer verloren.

Auf den Rängen 26 bis 50 gehören zwei weitere Communities zu den  Verlierern: Xing und vor allem StayFriends, das satte 17,3% der April-Visits einbüßte. Ebenfalls nach unten ging es für Computerbild.de und Sat.1 online, das wohl u.a. etwas unter dem Ende der Europapokal-Saison litt. Kräftig nach oben ging es neben Transfermarkt.de auch für das vertikale Männer-Netzwerk Fantastic Zero (+22,0%) und für das vertikale Sport-Netzwerk netzathleten media (+14,0%).

Auch der größte Verlierer des Monats ist ein vertikales Vermarktungs-Netzwerk: Glam. 5,11 Mio. Visits gingen dort abhanden – ein heftiger Rutsch um 32,1% nach unten. Weitere große Visits-Verlierer des Monats: die erwähnten Angebote StayFriends, Sat.1 online und kicker online, sowie die offizielle Bundesliga.de-Websites, die natürlich aus ähnlichen Gründen wie der kicker Publikum verlor.

Bei den Websites, die erstmals von der IVW ausgewiesen wurden, führt das Online-Programmie TVinfo die Liste an. Mit 5,92 Mio. Visits liegt es in der Gesamtliste aller IVW-Angebote auf Anhieb auf Platz 101. Ebenfalls mit vielen Visits neu eingestiegen: das vertikale Netzwerk placesathome (3,02 Mio.). Ergänzt wird die Neueinsteiger-Top-5 durch die Allgemeine Zeitung Mainz, die erstmals eigenständig ausgewiesen wurde, sowie durch Parship.de und Eat Smarter, das Kochportal des MEEDIA-Herausgebers Dirk Manthey.

Im Vermarkter-Ranking führt wie im Vormonat InteractiveMedia – mit 500 Mio. Visits relativ knapp vor dem VZ-Vermarkter iq digital media marketing, der nach der IVW-Neustrukturierung der VZ-Netzwerke nun wieder mit allen Websites vertreten ist. Auf den weiteren Rängen folgen SevenOne Media, IP Deutschland und Axel Springer, Verlierer gibt es in der Top Ten keinen einzigen.

Eine gesonderte Analyse zum Nachrichtenmarkt finden Sie an dieser Stelle.

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