Steve Jobs findet’s „nett“ bei Foxconn

Jetzt bringt sich auch Apple-Chef Steve Jobs in die Diskussion um Apple-Zulieferer Foxconn ein: Jobs beschrieb die Arbeitsbedingungen in dem chinesischen Konzern als "ziemlich nett". Das berichtet Spiegel Online. Foxconn geriet kürzlich in den Fokus der Medien, nachdem sich 11 Mitarbeiter innerhalb kurzer Zeit das Leben genommen haben.

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Auf der Konferenz "All Things Digital" in Kalifornien hatte Apple-Boss Steve Jobs neben privaten Einzelheiten über sein Sex-Leben auch warme Worte für den Geschäftspartner Foxconn in China übrig. Zwar äußerte Jobs Besorgnis hinsichtlich der Suizid-Fälle, dennoch nahm er das Unternehmen in Schutz. Es handele sich nicht um einen "Ausbeuterbetrieb", so Jobs, "Für eine Fabrik ist es da ziemlich nett."

Foxconn stellt unter anderem auch Apples iPhone her. Insgesamt arbeiten 300.000 Menschen bei dem Konzern. Seit Anfang des Jahres nahmen sich elf Mitarbeiter der Firma das Leben, 30 weitere Selbstmordversuche wurden unternommen.

Nach dem jüngsten Selbstmord in dem Konzern, erhob die Schwester des Verstorbenen schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. Angeblich habe der Mann mehr als einen Monat nur in Nachtschichten arbeiten müssen. Foxconn streitet die Vorwürfe ab, erhöhte die Löhne der Fabrikarbeiter dennoch mit sofortiger Wirkung um 30 Prozent.

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