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Deutsche sendeten 2009 pro Kopf 420 SMS

Rekord-"Simser": Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland zum dritten Mal in Folge so viele SMS verschickt wie nie zuvor. Das meldet der Verband Bitkom mit Verweis auf die Zahlen der Bundesnetzagentur. Demzufolge wurden 34,4 Milliarden Kurznachrichten gezählt. Das ist eine Steigerung um 24 Prozent gegenüber 2008 und entspricht in weniger als zehn Jahren einer Verdreifachung des Gesamtvolumens verschickter Handy-Nachrichten. Entscheidend dazu beigetragen haben dem Verband zufolge SMS-Flatrates und Twitter.

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Der Micro-Blogging Dienst bietet die Tweet-Schaltung auch per SMS an. Dabei werden die Kurznachrichten vom Handy an eine Telefonnummer geschickt, die die Tweets dann dem eigenen Account zustellt.
Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sagte, dass neben den Flatrates und Twitter auch Volumenpakete ihren Anteil an dem kontinuierlichen Wachstum der SMS-Nachrichten hätten. "Zudem bieten viele Anbieter SMS-Volumina innerhalb ihrer Netze als Prämie an, etwa beim Online-Vertragsabschluss", so Scheer. Der Anteil netzinterner SMS stieg innerhalb von zwei Jahren um 17 Prozent auf knapp 64 Prozent im Jahr 2009.
Der Verband rechnete aus, dass 34,4 Milliarden SMS im Jahr knapp 1.100 SMS pro Sekunde entsprechen und jeder Deutsche 2009 im Schnitt 420 Kurznachrichten verschickte. Zum Vergleich: In ganz Deutschland gab es Ende des Jahres rund 108 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Auf hundert Deutsche kommen dementsprechend ungefähr 132 Anschlüsse.
Der Umsatz mit SMS und MMS betrug nach Bitkom-Schätzungen rund 2,5 Milliarden Euro. Für dieses Jahr wird aufgrund der vielfach angebotenen Flatrates und Volumenpakete ein Umsatz-Rückgang um knapp acht Prozent erwartet.

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