ESC: Norweger wollen verlieren

Der Norwegische Rundfunk (NRK) musste wegen der Produktion der Galashow zum Eurovision Song Contest (ESC) harte Einschnitte im Programm vornehmen. Medienberichten zufolge belaufen sich die Ausgaben des Fernsehsenders für das Spektakel auf rund 32 Millionen US-Dollar. Die Norweger rechnen mit einem Minus in der Kasse und hoffen nun, dass sie den Contest nicht erneut gewinnen.

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Vor zwanzig Jahren, als Norwegen ebenfalls Sieger und daher Gastgeberland war, kostete die Veranstaltung nur ein Zehntel der jetzigen Summe. Die aktuellen Ausgaben kommen durch die Ausstrahlung der zwei Semifinals vorab zustande. Wie der Tagesspiegel schreibt, hatte sich Norwegen 2006 dazu entschieden, dem Beispiel Schwedens zu folgen und den Vorentscheid zu übertragen, um den Wettbewerb populärer zu machen.
Der NRK sorgt sich nun darum, wie ein erneuter Sieg und die damit verbundene Produktion der Veranstaltung im nächsten Jahr finanziert werden soll. Der Sender sei dazu nicht in der Lage. Wie berichtet wird, musste der NRK sogar die Übertragungsrechte an der Fußball-WM verkaufen, um die Show in Oslo finanzieren zu können. Außerdem sei an Fernsehfilmen und Unterhaltungsshows gespart worden.

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