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Es „toucht“: der magische iPad-Moment

Lange hat es gedauert, am Donnerstag war es soweit. Einen Tag vor dem angekündigten Verkaufsstart am 28. Mai bekamen die ersten Kunden Apples iPad in Deutschland offiziell ausgeliefert. In den Ladengeschäften sollen die Geräte ab Freitag, acht Uhr zu haben sein. Wieder zeigt sich, dass die Apple-Magie noch immer funktioniert. Vom Moment der Lieferung an, kann man sich der Faszination des Gerätes nicht entziehen. Und es zeigt sich auch: Die Messlatte für die Konkurrenz liegt verdammt hoch.

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Lange hat es gedauert, am Donnerstag war es endlich soweit. Schon einen Tag vor dem angekündigten Verkaufsstart am 28. Mai bekamen die ersten Kunden Apples iPad in Deutschland offiziell ausgeliefert. In den Ladengeschäften sollen die Geräte ab Freitag, acht Uhr zu haben sein. Wieder zeigt sich, dass die Apple-Magie noch immer funktioniert. Vom Moment der Lieferung an, kann man sich der Faszination des Gerätes nicht entziehen. Und es zeigt sich auch: Die Messlatte für die Konkurrenz liegt verdammt hoch.

Das erste TNT-Auto fuhr noch vorbei. Das zweite hat angehalten. Endlich klingelte der Paketbote und überreichte das ersehnte Stück Hardware. Das iPad ist gelandet. Hektisch die Packung aufgerissen, Bedienungsanleitung gibt’s es ja zum Glück keine und los. Bei Apple kennen sie offenbar ihre zu Hysterie neigende Kundschaft und verschicken das iPad dankenswerter Weise gleich in fast voll aufgeladenem Zustand. Das Gerät überzeugt vom ersten Anfassen. Es "toucht", könnte man sagen. Das Surfen im Web und das Betrachten von Google Maps ist mit dem großen Touchscreen eine fundamental andere Erfahrung als beim kleinen iPhone. Manchmal kommt es eben doch auf die Größe an.

Es funktioniert alles so reibungslos und elegant und leicht. Terminkalender, Adressbuch, E-Mail-Programm alles ist so, wie es in den Videos aussah. Nur besser. Der Bildschirm ist brillant und besticht mit einer gigantischen Auflösung. Was auf dem Notebook-Bildschirm noch halbwegs scharf war, kommt auf dem iPad sehr verschwommen rüber. Aber dafür kann das Gerät ja nichts. HD-Filme werden fantastisch wiedergegeben. Und sogleich lockt der App-Store. Apples iBook-Anwendung wirkt genauso intuitiv und schick wie der ganze Rest. Man kann sich sehr gut vorstellen, das iPad unterwegs als Lesegerät zu nutzen. Nicht als völligen Buchersatz, aber als Ergänzung.

Wünschenswert wäre in der Tat, wenn Buchverlage mal aus ihrer Lethargie aufwachen würden und eine Kombi aus E-Book und echtem Buch anböten. Dann hätte man das echte Buch für zu Hause oder den Ausflug an den Strand und unterwegs auf Reisen könnte man im E-Book weiterlesen. Auf jeden Fall wären Verlage gut beraten. Da gibt es noch viele Möglichkeiten zu entdecken. Erstaunlich ist im übrigen auch, wie gut es sich auf der großen, virtuellen Tastatur tippen lässt. Gut möglich, dass man sich daran gewöhnt und virtuelle Tastaturen in ein paar Jahren als völlig normal empfindet.

Und als Spielemaschine funktioniert die Flunder sowieso. Erste Amtshandlung war das Runterladen von "Pflanzen vs Zombies", eines der besten iPhone-Spiele aller Zeiten, das wie geschaffen ist für den großen iPad-Bildschirm. Und mit 7,99 Euro deutlich teurer als die 2,39 Euro-Version fürs iPhone. Aber egal, das ist der Spaß wert. Wenn man das fertige Gerät in Händen hält, dann verstummen im Kopf die Zweifel über Apples restriktive Politik im App-Store, über das fehlende Flash oder die nicht vorhandene USB-Buchse. Es ist einfach ein wunderschönes, toll zu bedienendes Gerät. Punkt. Aus. Die Konkurrenz wird sich ordentlich anstrengen müssen, um dem Bedien-Erlebnis das das iPad bietet auch nur nahe zu kommen.

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