Booz-Umfrage: Medienunternehmen optimistisch

Die Medienbranche ist trotz der angespannten Situation auf dem Werbemarkt optimistisch. Laut einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens Booz & Company gaben 74 Prozent der 120 befragten Führungsverantwortlichen an, dass ihre Firma unverändert oder sogar gestärkt aus der aktuellen Krise hervorgehen werde.

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70 Prozent der Manager sagten zudem, dass ihr Unternehmen auf einer guten Finanzbasis stehe. Selbst in der Print-Branche, die sich besonders oft in Untergangs-Szenarien wiederfindet, bezeichneten nur 34 Prozent der Befragten die finanzielle Situation ihrer Firma als angespannt.

Wie sehr sich die Geschäftsmodelle ändern, zeigt u.a. die Tatsache, dass der Umsatzanteil digitaler Inhalte bis 2015 von 19 Prozent auf 25 Prozent steigen soll, im gleichen Zeitraum wird der Display-Werbung aber ein deutlicher Absturz prognostiziert: von etwa der Hälfte des weltweiten Werbevolumens soll der Anteil bis 2015 auf 29 Prozent sinken. Als wichtigste strategische Aufgabe nannten daher auch 70 Prozent der Befragten die Entwicklung neuer Geschäft- und Vertriebsmodelle. Zudem steht auch die Prozess- und Kostenoptimierung für die meisten Unternehmen weiter auf der Tagesordnung.

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