Widerspruchswelle gegen Google Street View

Der Kartensuchdienst Google Street View wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr nach Deutschland kommen. Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner vermutet im Interview mit DerWesten.de, dass Google aufgrund der steigenden Anzahl von Widersprüchen, den Start verschieben müsse.

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Nach Angaben der CSU-Politikerin steige der Widerstand gegen das umstrittene Kartenprogramm ständig. Immer mehr Menschen seien dagegen, dass Bilder von ihrem Haus oder sich selbst im Internet zu finden sind. "Deshalb haben wir eine Widerspruchsmöglichkeit durchgesetzt, von der Monat für Monat tausende Bürger Gebrauch machen", so Aigner gegenüber DerWesten.de.

Erst kürzlich sah sich Google mit scharfer Kritik von Datenschützern konfrontiert, als herauskam, dass beim Fotografieren der Häuser auch private W-Lan-Daten mit aufgezeichnet wurden. Zwar sei dies nach Angaben des Internetriesen ein Versehen gewesen, dennoch "ist das ein klarer Verstoß gegen deutsches Recht", so Ilse Aigner weiter. Aufgrund dessen müsse Google dem Hamburger Datenschutzbeauftragten einen umfangreichen Fragenkatalog beantworten und die versehentlich gespeicherten Daten zugänglich machen bevor diese gelöscht werden.

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