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Chrome Store wird zur Bezahlstation

Google hat im Anschluss an seine Entwicklerkonferenz "I/O" weitere Details zum neuen Chrome Web Store mitgeteilt. Vize-Entwicklungschef Vic Gundotra sagte auf Nachfragen, dass der Verteilungsschlüssel auf dem Marktplatz für Webanwendungen "marktüblich" sein werde, also – bei nicht kostenlosen Apps – 70 Prozent der Einnahmen für den Entwickler der Applikation und 30 Prozent für Google. Diese Verteilung gilt auch in Apples App-Store und im Android Marketplace.

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Allerdings werden die Anwendungen zuerst nur in Googles eigenem Chrome-Browser laufen. Der Chrome Web Store soll offenbar versuchen, einen transparenten und offenen Markt für Bezahl-Applikationen im Internet zu etablieren, wie es vor allem Apple mit den Apps für mobile Anwendungen bereits gelungen ist. In dieser Hinsicht könnte der Store auch für Verlage interessant werden, denen Google schon vor der "I/O"-Konferenz ein Modell für die Handhabung von Paid Content in Aussicht gestellt hat. Die Beschränkung auf Chrome wird dann aber fallen müssen.
Wie erwartet, kündigte das Internet-Unternehmen auch einen Dienst an, der auf den selbstbewussten Namen "Google TV" hört. Erste Geräte vom Hersteller Sony sollen im Herbst in den USA auf den Markt: Sie sind TV-Empfänger und Web-Interface in einem. Das Internet  sei nach einem Jahrzehnt spannender Entwicklungen immer noch nicht im Wohnzimmer angekommen, erläutert das Unternehmen, und will das ändern: "Google TV erweitert die Auswahl am Fernseher um den gewaltigen Schatz an Video-Inhalten aus dem Internet." Nebenbei will Google einfach seine Reichweite vergrößern: Startpunkt wird die gewohnte Suchseite sein.
Zu den Partnern bei Google TV gehören Sony, der Chip-Hersteller Intel sowie Logitech, Hersteller von Peripheriegeräten.

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