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P7S1: Hohe Abfindungen für Ex-Vorstände

Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 hat im vergangenen Jahr ihren beiden Ex-Vorständen Patrick Tillieux und Klaus-Peter Schulz Abfindungen in Höhe von insgesamt 4,8 Mio. Euro gezahlt. Das ist dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht des Fernsehkonzerns zu entnehmen. Demzufolge bekam CEO Thomas Ebeling für seine zehnmonatige Schaffenszeit im vergangenen Jahr "nur" 1,88 Mio. Euro.

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Tillieux war zuletzt für das operative Geschäft von P7S1 zuständig, bis er im Juni 2009 ausschied. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, verließ er den Konzern auf "eigenen Wunsch" und "einvernehmlich".  

Schulz, der seinerzeit für den Werbezeitenverkauf verantwortlich war, soll seinen Posten nach zehn Monaten Ende Juli wegen "unterschiedlicher Auffassungen über die langfristige strukturelle Ausrichtung" aufgegeben haben.

Dass die Abfindungen so hoch ausfiel soll laut SZ darin begründet sein, dass ihre Verträge noch länger liefen. Ingesamt betrug die gesamte Vergütung der P7S1-Vorstände im vergangenen Jahr 5,7 Mio. Euro.

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