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NDR: Rapior verstieß nicht gegen Grundsätze

Der ehemalige Fernsehredakteur Gert Rapior hat in seinen Beiträgen für den NDR nicht einseitig berichtet. Dies ergab eine Analyse eines Aufsichtsgremiums des Landesrundfunkrats Schleswig-Holstein. Dennoch habe Rapior mit Medientrainings mit Politikern und mit Beraterverträgen "in gravierender Weise gegen Dienstvorschriften und Interessen des NDR" verstoßen.

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Der Landesrundfunkrat Schleswig-Holstein hatte in mehreren Sitzungen rund 100 Berichte von Gerd Rapior aus den vergangenen Jahren untersucht sowie die redaktionellen Abläufe und Kontrollmechanismen im Fernsehbereich des Landesfunkhauses Schleswig-Holstein analysiert. "Im Ergebnis können wir feststellen, dass Rapior keine unzulässige Einflussnahme auf das Programm ausgeübt hat", sagte der Vorsitzende Peter Eichstätt.
Die Prüfung durch den Landesrundfunkrat diente lediglich der Programmkontrolle, teilte der NDR mit. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen hinsichtlich der strafrechtlichen Relevanz blieben unberührt. Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Rapior hat seine Verfehlungen bezüglich der nicht genehmigten Nebentätigkeiten eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Den Vorwurf der Bestechlichkeit weist er zurück.

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