Studie: Öffentlichkeitsarbeit „wirkt“

Öffentlichkeitsarbeit ist im Vergleich zu klassischen Werbeanzeigen meist wirkungsvoller. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Wirkungskraft von Werbung und PR-Beiträgen der Fachhochschule Mainz.

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Für die Erhebung, die Lothar Rolke und Marei Dost durchführten, wurden 50 Studien ausgewertet sowie ein Experiment mit 1.000 repräsentativ ausgewählten Personen durchgeführt.
Fazit: Wenn es um die Vermittlung von Wissen für Produkte geht, überzeugen PR-Beiträge. Klassische Werbung wirkt hingegen dort, wo Produkte vermarktet werden, deren Kauf der Konsument weniger Aufmerksamkeit schenkt. Dennoch bleibe Werbung nach Einschätzung der Autoren auch künftig unverzichtbar, auch wenn sie um das Acht- bis Zehnfache teurer sei als Öffentlichkeitsarbeit.
Dennoch werde sich der der "Kommunikations-Mix deutlich verändern", so Rolke. Es sei möglich, dass Marketer und Öffentlichkeitsarbeiter künftig intensiver zusammenarbeiten würden. Streit wird es nach Ansicht Rolkes darüber geben, wer künftig in der Kommunikation die Führungsrolle übernimmt.
Dost sagte, dass die traditionelle Werbung angesichts der Veränderungen im Umgang mit Medien und Informationen neu bewertet und ihre Wirkung gezielt auf die Ergänzung durch andere Kommunikationsformen hin überprüft werden müsse.

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