Ski-WM 2011: DJV kritisiert Akkreditierung

Bereits bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin im vergangen Jahr gab es Stunk wegen der Akkreditierungs-Auflagen für Pressevertreter. Für die Ski-WM im kommenden Jahr in Garmisch-Partenkirchen droht ein ähnlicher Streit. So kritisiert der Deutsche Journalisten Verband (DJV) via Pressemitteilung nun, "dass es nicht angehe, dass Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland ohne jeden Verdacht sicherheitsüberprüft werden sollten."

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Nach dem Willen des WM-Veranstalters sollen ausländische Pressevertreter akzeptieren, dass der Bundesnachrichtendienst bei ihnen eine "Datenvisitation" durchführt. "Journalisten sind Berichterstatter und nicht Verdachtspersonen", kommentiert der DJV-Vorsitzende Michael Konken. Der Verbands-Chef hält die generelle Sicherheitsüberprüfung durch Kriminalämter und Geheimdienste mit der Pressefreiheit nicht für vereinbar.

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