S&J: Verdacht auf Insolvenzverschleppung

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung Vorermittlungen gegen den Springer & Jacoby-Chef Lutz Schaffhausen eingeleitet. Das berichtet W&V mit Bezug auf Kontakter. Demzufolge sollen Anfang des Jahres mehrere Strafanzeigen von Agenturmitarbeitern eingegangen sein.

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Der Branchendienst zitiert Oberstaatsanwalt Möller, dass jetzt geprüft werde, ob Schaffhausen gegen "Verlustanzeigepflicht" sowie "Pflicht zur Stellung eines Konkurs- oder Vergleichsantrags" verstoßen habe. Zudem bestünde der Vorwurf der "Untreue", des "Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsgeld", des "betrügerischen Bankrotts", der "Steuerhinterziehung" und der "Verletzung der Buchführungspflicht".
Auf Seiten der Rechtsanwälte von Schaffhausen hieß es, dass keine Anhaltspunkte ersichtlich seinen, die den Vorwurf rechtfertigen würden.
Im April 2010 meldete die Kreativagentur Insolvenz an.

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