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Studie: iPad taugt nicht für Massenmarkt

Eine Verbraucherumfrage zum iPad in Großbritannien hat meine eigene Meinung bestätigt: Cooles Design, aber ziemlich unnütz. Wer das iPhone hat oder immer noch an Bill Gates hängt und mit PC und Handy rumreist, braucht das iPad nicht. Daher geht die Studie von Simpson Carpenter auch nicht davon aus, dass das iPad den Massenmarkt erobern wird. Auch wenn Medienmacher eifrig an neuen Produkten extra für das iPad basteln, ist dessen Durchbruch zum Massenprodukt nicht garantiert.

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Eine Verbraucherumfrage zum iPad in Großbritannien hat meine eigene Meinung bestätigt: Cooles Design, aber ziemlich unnütz. Wer das iPhone hat oder immer noch an Bill Gates hängt und mit PC und Handy rumreist, braucht das iPad nicht. Daher geht die Studie von Simpson Carpenter auch nicht davon aus, dass das iPad den Massenmarkt erobern wird. Auch wenn Medienmacher eifrig an neuen Produkten extra für das iPad basteln, ist dessen Durchbruch zum Massenprodukt nicht garantiert.
Einer der Teilnehmer in den Fokusgruppen fasste seinen Eindruck so zusammen: „Ist eigentlich nur ein großer iPod Touch oder ein großen iPhone ohne Telefon oder Kamera”. Gratulation. Mike Stevens, Direktor der Telekommunikations-, Medien- und Technologieabteilung bei Simpson Carpenter, meint, das iPhone habe eine Produktkategorie revolutioniert. Dies hätten die Kunden verstanden. Das iPad sei dagegen ein Zwitter zwischen Computer und Handy. Folge: Kunden können sich nicht vorstellen, wie dieses neues Gerät in ihr Leben passen soll. Daher wird das iPad seiner Meinung nach deutlich länger brauchen als das iPhone, um Einfluss auf den Massenmarkt zu gewinnen.

Außer natürlich bei den üblichen "Early Adoptern". Aber selbst die sind nicht durchweg begeistert. Die Studie hat klar gezeigt, dass lediglich Apple-Fans offenbar alles egal ist. Nur bei ihnen herrscht die Einstellung vor: "Das Gerät ist cool, ich muss es haben." Aber dies füllt nur eine Konsum-Nische. Ein Banker-Freund von mir kaufte während eines kurzen Ausflugs nach San Francisco zwei iPads. Danach gab er zu, dass er sich vom Hype hatte anstecken lassen.  Neben den üblichen Kompatibiliätsproblemen der US-Geräte stellte er fest, dass es wirklich kaum mehr als ein größeres iPhone ohne Phone ist. Selbst die Apps waren graphisch die gleichen, und verloren an Auflösung, wenn sie vergrößert wurden. Die Tablets landeten auf Ebay, noch bevor der Koffer ausgepackt war – und brachten ihm £200 pro Stück an Profit ein. So viel zum Stichwort Hype….

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Mike Stevens geht nicht davon aus, dass die Reaktion der deutschen Kunden deutlich anders sein wird als der britischen. “Wir erwarten ein ähnliches Muster in Deutschland. Auch wenn deutsche Konsumenten in der Regel eher bereit sind, mehr Geld für Premiumprodukte auszugeben, sind sie auch anspruchsvoller in Sachen Funktionalität. Bei dem Launchpreis von über 500 bis mehr als 800 Euro werdendie ersten Kunden auch hier nur aus dem Design- und Apple-Fanclub kommen."

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