Xing steigert Umsatz um 17 Prozent

Guter Start ins Jahr für Xing: Das Business-Netzwerk konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2010 um 17 Prozent auf 12,6 Mio. Euro steigern. Dazu trug im Wesentlichen die um 17 Prozent wachsende Zahl der Premium-Kunden bei. Weltweit zählt Xing 9,2 Mio. Mitglieder, in den deutschsprachigen Ländern sind es allein 3,9 Mio. User. CEO Stefan Groß-Selbeck sagte, dass man die Position als Marktführer im deutschsprachigen Raum weiter ausbauen konnte: "Aber auch unsere neuen Erlösquellen entwickeln sich erfreulich."

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Damit meint der Vorstandsvorsitzende das Geschäft mit Stellenanzeigen und Anzeigen. Bei ersterem konnte Xing den Umsatz um 20 Prozent auf 1,44 Mio. Euro steigern (31.03.2009: 1,2 Mio. Euro). Advertising erzielte Erlöse in Höhe von 774.000 Euro und lag damit rund 34 Prozent über dem Vorjahr (578.000 Euro). Insgesamt hatten die neuen Erlösquellen einen Anteil am Gesamtumsatz von knapp 18 Prozent.
Die Zahl der Mitglieder weltweit wuchs in den vergangenen zwölf Monaten von 7,5 um 23 Prozent auf 9,2 Mio. Im ersten Quartal dieses Jahres konnte das Netzwerk aus Hamburg 420.000 neue Mitglieder registrieren. Während in Spanien die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahresquartal um 31 Prozent anwuchs, zählte Xing in der Türkei sogar 61 Prozent neue Mitglieder. Wie das Unternehmen mitteilte, wächst in beiden Märkten die Mitgliederzahl seit vier Quartalen besonders schnell.
Das Konzernergebnis unterm Strich betrug im ersten Quartal 1,3 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag u.a. wegen hoher Personalkosten mit 3,3 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau (3,4 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag bei 26 Prozent. Der frei verfügbare Cashflow stieg im ersten Quartal auf 7,1 Mio. Euro. Die liquiden Mittel betrugen knapp 50 Mio. Euro.

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