Freenet: Konzernumsatz sinkt

Der Internet-Konzern Freenet AG verzeichnete nach eigenen Angaben eine Bilanz mit verbesserter Profitabilität im ersten Quartal 2010. Der Konzernumsatz sank von 888 Millionen im Vorjahr auf 806,1 Millionen Euro.

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Das recurring EBITDA, also das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern, im Segment Mobilfunk stieg gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 71,6 Millionen Euro auf 76,1 Millionen Euro.
Knapp 97 Prozent der Segmentumsätze stammen aus dem Mobilfunksegment. Die Erlöse aus dem Portalgeschäft sowie dem Schmalbandbereich und den B2B-Services sind in der Segmentberichterstattung unter Sonstige Umsätze
zusammengefasst; sie verringerten sich gegenüber Q1/2009 um 40,1
Prozent von 43,9 Millionen Euro auf 26,3 Millionen Euro.
Die Rohertragsmarge lag im ersten Quartal 2010 lag mit 20,6 Prozent etwa auf Vorjahresniveau. Das Konzern-EBITDA sank von 75,4 Millionen im Vorjahr auf 70,8
Millionen Euro im Q1/2010.
Die Höhe der restrukturierungsbedingten Einmaleffekte in Höhe betrug 7,4
Millionen Euro an, davon 6,5 Millionen Euro im Mobilfunk.
Das – um Einmaleffekte bereinigte – recurring EBITDA sank von 80.1 Millionen Euro um Vorjahr auf 78,2 Millonen im ersten Quartal 2010.
Im ersten Quartal 2010 konnte ein Ergebnis vor Steuern (EBT)
in Höhe von 9,9 Millionen Euro erwirtschaftet werden, im ersten Quartal 2009 verzeichnete Freenet noch einen Verlust von 6,4 Millionen Euro.
Das Konzernergebnis aus weitergeführten Geschäftsbereichen stieg im ersten Quartal 2010 von 7,1 Millionen auf 15,0 Millionen Euro. Das saldierte
Konzernergebnis beträgt 20,8 Millionen Euro – ein Plus von 20,2 Millionen
Euro im Vergleich zu Q1/2009. Der operative Cashflow betrug 91,4 Millionen Euro.Die Nettoverschuldung sank um 89,1 Millionen Euro auf 700,7 Millionen
Euro verringert werden.

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