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TFAG steigert Umsatz um 44,5 Prozent

Die Vorabmeldung versprach bereits ein gutes Quartal-Ergebnis. Jetzt bestätigt Burdas Tomorrow Focus AG die ersten Verlautbarungen: Die Münchener Web-Company konnte in den ersten drei Monaten des Jahres seinen Umsatz um 44,5 Prozent auf 28,7 Millionen Euro steigern. Neben den traditionell starken E-Commerce-Einnahmen konnte Tomorrow Focus auch beim schwierigen Portalgeschäft ein Plus von 55,1 Prozent (jetzt 5,8 Mio. Euro) erzielen. Zudem wurde für das dritte Quartal ein Relaunch von Focus Online angekündigt.

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Auch der Umsatz der dritten Konzernsäule, das Techniksegment, verbesserte sich um 40,2 Prozent auf 1,8 Millionen Euro. Vor allem der App-Spezialist Cellular, der unter anderem die iPhone-Applikationen für Stern.de oder Playboy baute, machte seinem Mutterunternehmen viel Freude.

In den wichtigsten Kennzahlen konnte die Tomorrow Focus AG ihr Konzernergebnis verbessern: Der EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 24,1 Prozent auf 1,9 Millionen Euro, der EBIT erhöhte sich auf 1,1 Millionen Euro (Plus 13,2 Prozent). Die Eigenkapitalquote konnte auf 53,2 Prozent verbessert werden.

Im Laufe des Jahres wollen die Münchener vor allem in den E-Commerce-Bereich weiter investieren. "So bereitet HolidayCheck AG derzeit den Markteintritt in Frankreich vor. In Kürze wird dort dann neben der Abgabe von Hotelbewertungen – wie bereits in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – auch das Buchen von Pauschalreisen möglich sein", heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Zudem soll die Single-Börse ElitePartner im zweiten Quartal erneut in Marketingmaßnahmen investieren. Die Flirt-Seite soll im Laufe des Jahres noch internationalisieren.

Bei den Portalen soll vor allen in die Reichweite der "automatisierten Geschäftsmodelle" Finanzen100.de, Jameda.de und Nachrichten.de Geld gesteckt werden.

Die Zukunftsaussichten werden vom Management um CEO Stefan Winners durchaus positiv gesehen. So geht der Vorstand "nach wie vor von einem stark volatilen wirtschaftlichen Gesamtumfeld aus". Zudem sei die weitere Steigerung der Eigenkapitalquote ein vorrangiges Ziel. Trotzdem wollen die Münchener keine Risiken eingehen: "Der Vorstand wird auch weiterhin äußerst vorsichtig agieren."

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