Star-Gast Crowley gibt next10 einen Korb

Leistungsschau einer Boombranche: Wenn morgen zum vierten Mal die Zukunftsmesse next ihre Tore öffnet, geht es vor allem um die Business-Modelle im Web. Denn das Internet wächst – in aller Linie durch soziale Plattformen wie Facebook, Twitter und Foursquare. Vom Geo-Tagging-Dienst sollte Gründer Dennis Crowley anreisen. Daraus wird nichts: Crowley sagte kurzfristig ab, angeblich aus Gesundheitsgründen. Mehr als 1100 Teilnehmer dürften das bedauern; sie haben viel Geld bezahlt.

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Leistungsschau einer Boombranche: Wenn morgen zum vierten Mal die Zukunftsmesse next ihre Tore öffnet, geht es vor allem um die Business-Modelle im Web. Denn das Internet wächst – in aller Linie durch soziale Plattformen wie Facebook, Twitter und Foursquare. Vom Geo-Tagging-Dienst sollte Gründer Dennis Crowley anreisen. Daraus wird nichts: Crowley sagte kurzfristig ab, angeblich aus Gesundheitsgründen. Mehr als 1100 Teilnehmer dürften das bedauern; sie haben viel Geld bezahlt.

Keine vier Wochen ist die letzte große Internet-Konferenz her, geht die Reise schon wieder nach der Berlin: Nach der re:publica ist vor der next. Und doch könnten die beiden Internet-Veranstaltungen kaum gegensätzlicher sein. „Die re:publica ist das Feuilleton, next10 der Wirtschaftsteil“, kommentierte ein Twitterer vor einigen Wochen.
 
So sieht es aus: Während die fast dreimal so gut besuchte re:publica mit humanen Eintrittspreisen von 100 Euro für drei Tage zum  Klassentreffen für Blogger gerät, treffen sich bei der next10 die Entscheider der Internet- und Kommunikationsbranche, denen die achtmal teureren Tickets nicht wehtun. Ob sie nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre allerdings auf ihre Kosten kommen, ist fraglich. Bei so hohen Eintrittspreisen erscheint die Absage des "Hottest Guest" Dennis Crowley besonders ärgerlich.    

Next10: Blick auf das mobile Internet und die dynamische App Economy

Wie auch immer: Unter dem Motto "Game Changer" soll auf der next10 zwei Tage lang diskutiert werden, wie die derzeit boomenden mobilen Anwendungen die digitalen Strategien von Unternehmen beeinflussen. „Die Frage, wie Unternehmen den Konsumenten zukünftig auf mobilen Endgeräten begegnen werden, wird die Geschäftsmodelle stärker beeinflussen als PC und Internet“, glaubt Martin Recke vom Veranstalter SinnerSchrader  „Die next10 stellt die interessantesten Game Changer vor und beleuchtet die dynamische App Economy.“

Zu den Game-Changern zählt zweifellos Dennis Crowley vom hochgehpyten Geo-Tagging-Dienst Foursquare (Business-Punk: „Vergesst Facebook“), der nun leider nicht auf der Konferenz sprechen wird, wie der Gründer der Technologie-Pflichtlektüre „Wired“, Louis Rosetto. Ebenfalls mit Spannung erwartet werden die Auftritte des Social Media-Strategen Brian Solis, des Internet-Kritikers Andrew Keen oder Ricardo- und last.fm-Gründers Stefan Glänzer.  MEEDIA berichtet in den kommenden zwei Tagen aus Berlin von der next10.     

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