Grote verlässt Stuttgarter Nachrichten

Zurück in die Provinz: Christoph Grote, Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, wechselt vom Newsroom ins Management und übernimmt die Geschäftsführung der Oldenburgischen Volkszeitung. Für Grote ist die Redaktion in Vechta kein Neuland. Anfang der 90er-Jahre arbeitete er dort bereits als Reporter. "Nach 25 Jahren im Journalismus reizt mich nun das Angebot aus Vechta, in einem lokalen Medienmarkt unternehmerisch tätig zu werden", kommentiert Grote. Wer sein Nachfolger in Stuttgart wird, ist noch unklar.

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Grote glaubt daran, "dass in allen Bereichen qualitativ hochwertige Medienprodukte gerade im Lokalen eine kerngesunde Zukunft haben." In Stuttgart hatte der Chefredakteur einige schwierige Aufgaben zu meistern. Er war für einen Relaunch der Zeitung verantwortlich, zudem kümmerte er sich um "Sonntag aktuell".

„Ihm ist es gelungen, die Redakteurinnen und Redakteure der Stuttgarter Nachrichten in einem schwierigen Umfeld ständig aufs Neue zu motivieren", kommentiert SWMH-Chef Richard Rebmann. "Dabei ging es Grote von Anfang an nicht nur um die Fortsetzung des Bewährten. Er wollte gestalten und verändern. Neben der Änderung interner organisatorischer Abläufe und der Modernisierung der Stuttgarter Nachrichten, der Neugestaltung des Online-Auftrittes sowie der Erweiterung der redaktionellen Kooperationen mit der Verlagsgruppe Hof Coburg Suhl und Sonntag Aktuell sind wichtige zukunftsweisende Maßnahmen nicht nur angegangen, sondern von Grote konsequent umgesetzt worden.“

Die Stuttgarter Nachrichten kommen zusammen mit der Stuttgarter Zeitung auf eine Gesamtauflage von 465.056 Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von drei Prozent. Die Oldenburgische Volkszeitung kommt dagegen auf eine Gesamtauflage von 21.701 Exemplaren.

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