BDZV vergleicht Zeitungsmärkte

Ein Verband beruhigt die eigenen Mitglieder: Die neue BDZV-Studie "Am Wendepunkt. Die Zeitungen in den USA - Konvergenzen und Divergenzen zum deutschen Zeitungsmarkt" kommt zu dem Ergebnis, dass man die Situation der Print-Marken in Amerika und hierzulande nicht vergleichen könne.

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Der Studie zufolge verloren die US-Tageszeitungen im Jahr 2008 etwa 23 Prozent ihres Anzeigenumsatzes. Zudem lesen nur vier von zehn Amerikanern überhaupt noch die gedruckte Zeitung. Das sieht in Deutschland anders aus. Hierzulande greifen gut 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung regelmäßig zur Tageszeitung. Auch konnte die Titelzahl in den vergangenen zehn Jahren fast stabil gehalten werden (1999: 355/ 2009:351).

BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff kommt zu dem Schluss: "Im Unterschied zu den USA sind die deutschen Zeitungen in sehr guter Verfassung".

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