Madame und Jolie werden dreidimensional

Für Vision Media-Verleger Gernot Körner ist der Name seines Unternehmens Programm. Als erste deutsche Frauenzeitschriften folgen seine Titel Madame und Jolie dem aktuellen 3D-Trend und bringen in jeweils einer Ausgabe eine dreidimensionale Fotostrecke heraus. Das Projekt soll Mode für die Leserinnen zu einer "sinnlichen und neuartigen Erfahrung" machen. Körner sieht sich damit in einer Vorreiter-Rolle, denn bisher blieb der Printbereich vom 3D-Hype weitgehend undberührt.

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Die Englische Grazia hat’s vorgemacht. Vision Media schickt nun auch zwei seiner beiden Frauenzeitschriften ins 3D-Rennen. Die Juli-Ausgaben von Madame und Jolie enthalten, inspiriert von der aktuellen 3D-Welle in den Kinos, ein nach eigenen Angaben aufwendig produziertes, vierzigseitiges Herbst-Winter-Spezial bzw. eine futuristische Fotostrecke internationaler Designer.

Der Vorstoß in die dreidimensionale Welt sei gerade für den Hochglanz-Printbereich ein wichtiges Thema. "Allein die Begeisterung, mit der die vier Top-Fotografen an die Umsetzung des 3-D-Konzeptes gegangen sind, zeigt, welch kreatives Potential und welche Strahlkraft dieses Thema hat", so Katrin Riebartsch, Chefredakteurin der Madame. "Das Ergebnis ist verblüffend", so Riebartsch weiter. Der Betrachter könne so "in eine aufregende Fantasie-Welt eintauchen", sagt Anna Müller-Lochner Chefredakteurin der Jolie.

Als Produktionspartner konnte Vision Media den Optiker Apollo für sich gewinnen. Ein weiterer Sponsor ist das Fashion-Label "Anette Görtz".
Madame verzeichnet aktuell einen Gesamtverkauf von 101.022 Exemplaren. Damit steigerte das Frauenmagazin seinen Einzelverkauf um 34 Prozent in zwölf Monaten. Bei den Abonnements verliert Madame sieben Prozent im gleichen Zeitraum. Mit einem Gesamtverkauf von 375.642 Heften kann sich Jolie über einen Zuwachs von zwölf Prozent bei den Abonnenten und elf Prozent im Einzelverkauf freuen.

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