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Jetzt.de-Nutzer vertreiben Facebook-Button

Die Frankfurter Allgemeine hat bei der Konkurrenz von der Süddeutschen Zeitung interessante Beobachtungen gemacht: Die Einführung des neuen "Like"-Buttons von Facebook führte in der notorisch wachsamen Community von jetzt.de zu Diskussionen, Protesten und schließlich zur Rücknahme. Jetzt.de-Redaktionsleiter Dirk von Gehlen reagiert auf den FAZ-Bericht, der ihn "in Bedrängnis" sieht, ausgesprochen gereizt.

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Folgt man der Darstellung von FAZ-Autorin Friederike Haupt, dann hat die SZ allen Grund, auf ihre Nutzer bei jetzt.de stolz zu sein: Offenbar wurde der "Like"-Button, mit dem Bewertungen oder Empfehlungen von fremden Seiten ohne Umwege in Facebook-Profilen auftauchen, engagiert und auf hohem Niveau diskutiert; schließlich löschten so viele Mitglieder ihre Beiträge, dass die Redaktion die Einbindung zurücknahm und auf diskretere Links zu Facebook zurückging.

Warum Redaktionsleiter Dirk von Gehlen von der SZ daraufhin der FAZ-Autorin "Ungenauigkeiten", Desinteresse an der "Faktenlage" und sogar sinnentstellende Zitate vorwirft, wird nicht ohne weiteres klar; seine dünnhäutige Reaktion wird wiederum von jetzt.de-Mitgliedern genau wahrgenommen.

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