Kartellbehörden nehmen Apple ins Visier

Die Firma Apple meldete am Montag den Verkauf des millionsten iPad-Exemplars, 28 Tage nach dem Verkaufsstart des Tablet-Computers am 3. April. Eine Meldung der New York Post dürfte die Freude in Cupertino getrübt haben: Danach beraten das US-Justizministerium und die Federal Trade Commission darüber, welche der beiden Institutionen eine Kartellrechtsuntersuchung gegen Apple vorantreiben soll. Anlass sind die strengen Beschränkungen bei der Entwicklung von Programmen für den App-Store.

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Apple hatte bei der Ankündigung des zukünftigen mobilen Betriebssystems OS4 angedeutet, dass die Möglichkeiten für externe App-Entwickler noch stärker eingeschränkt werden als bisher schon. Zur Begründung führte Apple den Wunsch nach technischer und ästhetischer Qualität an. Umstritten ist unter anderem die Ankündigung, die Flash-Videosoftware des Konkurrenten Adobe weiterhin auszuschließen.

Die New York Post sieht Apple schon in einem "regulatory storm", obwohl zunächst eine Untersuchung angeordnet werden müsste. Im Zusammenhang mit dem sich anbahnenden Machtkampf um das mobile Internet muss auch Google die US-Wirtschaftsaufsicht fürchten: Dort steht die Übernahme des Werbenetzwerks AdMob auf dem Prüfstand.

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