Print-Werbemarkt: Plus 9 Prozent im April

Endlich mal gute Nachrichten aus der Zentralen Anzeigenstatistik: Laut der neuesten Zahlen vom Freitag haben die ausgewerteten über 400 Publikumszeitschriften im April 9% mehr Werbung gedruckt als im Vorjahresmonat. Die Jahresbilanz verbessert sich dadurch von einem Minus von 4,2% nach Ablauf des März auf ein aktuelles Mini-Minus von 0,7%. Profitiert hat u.a. der stern, der aus einem Minus ein Plus von 6,6% machte, große Gewinner sind zudem die Gala und die Bild am Sonntag.

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Das Verhältnis zwischen Gewinnern und Verlierern, Zeitschriften also, die gegenüber dem ersten vier Monaten 2009 im Anzeigengeschäft zulegen konnten gegenüber denen, die weiter verloren, ist mittlerweile fast ausgeglichen – auch das ein Zeichen dafür, dass es nun offenbar langsam wieder aufwärts geht. Unter den 20 wichtigsten Titeln des Werbemarktes stehen nun zehn Gewinner neun Verlierern gegenüber. Die Seiten gewechselt hat dabei wie angedeutet der stern, der im April aus einem Minus das Plus von 6,6% machte. Ebenfalls deutlich verbessern konnten sich das Supplement rtv, sowie TV Spielfilm, InStyle und Vogue, auch wenn die drei letzteren Magazine weiterhin im Minus bleiben.

Doch es gab im April nicht nur Gewinner. So verharrte der Focus in etwa bei den Werten, die er schon nach dem März erreicht hatte, andere Zeitschriften wie Der Spiegel, die ADAC Motorwelt oder TV Digital verloren sogar an Boden.

Das Ranking der Gewinner wird weiterhin vom Supplement Prisma angeführt. 146,14 zusätzliche Anzeigenseiten wurden dort in den ersten vier Monaten 2010 gedruckt – ein Plus von 52,4%. Direkt dahinter folgt schon G+Js Gala mit einem Plus von 133,93 Seiten, sowie Schöner Wohnen. Drei weitere populäre Titel folgen auf den Rängen 8 bis 10: Bild der Frau, Bild am Sonntag und Brigitte:

An die Spitze der Verliererliste ist inzwischen das Computermagazin c’t vorgestoßen. Mit 56,45 weniger gedruckten Anzeigenseiten (-7,7%) überholte es u.a. Readers Digest und die Freizeit Revue, die direkt dahinter folgen. Ebenfalls bei den größten Verlierern dabei: Cicero mit einem heftigen Minus von 30,5% und FHM mit einem noch deutlicheren Verlust von 36,8% der Anzeigenseiten aus dem Vorjahr:

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