G+J-Fleischfresser wetzen wieder die Messer

Eigentlich kann das Mammut froh sein. Denn es ist ausgestorben und so vor dem Hackebeil der Beefies vom Baumwall sicher. Am kommenden Donnerstag erscheint die zweite Ausgabe des Foodmagazins für die wilden Kerle, die auch bei der Ernährung Rot sehen. Blutrot. "Jetzt wird gegrillt!" lautet der Schlachtruf von Chefredakteur Jan Spielhagen und seinem Team, der via einer Publikumskampagne in G+J-Zeitschriften sowie den Ringier-Titeln Cicero und Monopol kommende Woche unters Volk gebracht wird.

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Start der periodischen Erscheinungsweise ist Donnerstag, 6. Mai, die weiteren EVTs in 2010 sind der 5. August und der 4. November. Das Bruttowerbevolumen in 2010 beläuft sich auf insgesamt 1,76 Millionen Euro. Entwickelt wurde die drei Motive umfassende Kampagne von gudella, barche. Die Hamburger Werbeagentur kreierte eine Extension der Einführungskampagne vom vergangenen Herbst.

Die Motive sind aufmerksamkeitsstark, Beef!-typisch politisch unkorrekt und würden das arme Vieh auf der Weide unruhig mit den Hufen scharren lassen, wenn es sie zu Gesicht bekäme. Auch die Frau an sich bekommt ihr Fett weg, wenn es bei einem Motiv vor dem Hintergrund eines Kühlraums voller abgehängter Schinken heißt: "Frauen haben ja auch begehbare Kleiderschränke." Oder zur Abbildung eines Schlachterbeils: "Unser Covergirl ist noch auf der Weide."

Fehlt noch Motiv Nummer drei. "Männerträume werden wahr: Ganze Tiere grillen." Illustriert ist dies mit, na klar, einem Mammut. "Manchmal hat sogar ein Grill das Gefühl, zur falschen Zeit auf der Welt zu sein", heißt es dazu. Wir bei MEEDIA sind noch dabei, uns vom letzten Beef! zu erholen; die Fans des fröhlichen Gemetzels dürften es dagegen kaum erwarten können, bis es kommenden Donnerstag wieder heißt: Es ist angerichtet.
 

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