BGH entscheidet pro Google

Der Bundesgerichtshof hat die Revision einer Klägerin zurückgewiesen, die Google in Haftung nehmen wollte, weil die Suchmaschine urheberrechtlich geschützte Werke von ihr in den Vorschaubildern der Bildersuche ausgegeben hatte.

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Geklagt hatte eine bildende Künstlerin, die Fotos ihrer Werke auf ihrer Webseite veröffentlichte und sich dann daran störte, dass über Googles Bildersuche Vorschaubilder ihrer Arbeiten zu sehen waren.

Die Richter sahen allerdings keine Urheberrechtsverletzung durch die US-Company. In dem Moment, in dem die Klägerin ihre Werke auf ihrer Internet-Seite ausstellte hätte sie sich – nach Meinung des BGHs – darüber im Klaren sein müssen, dass sie auch über eine Bildersuche zu finden sein könnten.
"Die Bildersuche ist jedoch nicht nur im Interesse der Nutzer, sondern gerade auch im Interesse der Urheber und Webseitenbetreiber, die an einer guten Auffindbarkeit ihrer Seiten interessiert sind", kommentiert Goolge in seinem Firmen-Blog. "Webseitenbetreiber haben dabei die komplette Kontrolle darüber, welche Inhalte ihrer Seiten sie von Google durchsuchbar machen wollen: Mit dem einfachen Programmier-Befehl “robot.txt” können sie Google (und anderen Suchmaschinen) mitteilen, dass alle oder bestimmte Bilder auf einer Seite nicht aufgefunden werden sollen."

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