WePad, die zweite: es toucht

Die Berliner Software-Firma Neofonie hat in einem zweiten Anlauf tatsächlich funktionierende Geräte ihres Tablet-Computers WePad präsentiert. U.a. Netbooknews.com veröffentlichte Videos, in denen die Touchscreen-Oberfläche des WePad in Aktion zu sehen ist. Auch die FTD veröffentlichte einen ersten Kurztest des Geräts.

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Laut Financial Times Deutschland ist das erste Fazit des Kurztests: "Technisch kann das Gerät zumindest mit dem iPad mithalten – und ist in Teilen überlegen." Überlegen sei das WePad Apples iPad vor allem weil es Multitasking beherrsche und über mehrere Anschlüsse, u.a. USB, verfügt. Auch sei die Bedienhaltung mit einer Touch-Navigationsleiste am Rand angenehmer als beim iPad.
Was die Tester der FTD bemängeln ist das noch unzureichende Software-Angebot für das WePad. Dies könnte sich aber schnell ändern. Aussagekräftiger sind erste Videos von Testern, u.a. bei Netbooknews.com. Dort ist ein WePad in Aktion zu sehen. Und siehe da: Es toucht. Will heißen: Der Touchscreen funktioniert.
Neofonie wurde massiv kritisiert, weil bei einer groß angekündigten Produktpräsentation augenscheinlich kein fertiges Gerät zur Verfügung stand, sondern lediglich Demo-Videos auf einem WePad liefen. Auf die Nachfrage eine Journalisten, ob er den Touchscreen nicht einmal einschalten könnte, antworte ein Neofonie-Mitarbeiter mit der gegenfrage: "Glauben Sie nicht, dass es toucht?"

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