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Facebook: Einer halben Milliarde gefällt das

Neue Offenheit beim Super-Social-Network: Auf der Entwicklerkonferenz "f8" im kalifornischen San Francisco kündigte Gründer Mark Zuckerberg den Eintritt in eine neue Ära des Teilens an. Künftig soll es für Facebook-Nutzer auch außerhalb des Netzwerks viel leichter werden, ihre Interessen miteinander zu teilen. Was einerseits eine Vereinfachung in der Interaktion miteinander mit sich bringt, ist für das Unternehmen ein großer Schritt im Kampf um die Vorherrschaft im Netz.

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Neue Offenheit beim Super-Social-Network: Auf der Entwicklerkonferenz "f8" im kalifornischen San Francisco kündigte Gründer Mark Zuckerberg den Eintritt in eine neue Ära des Teilens an. Künftig soll es für Facebook-Nutzer auch außerhalb des Netzwerks viel leichter werden, ihre Interessen miteinander zu teilen. Was einerseits eine Vereinfachung in der Interaktion miteinander mit sich bringt, ist für das Unternehmen ein großer Schritt im Kampf um die Vorherrschaft im Netz.  

Vielleicht ist es wirklich so einfach: "Man sagt, im Himmel sind alle Freunde bei Dir", erklärte ein sichtlich zufriedener Mark Zuckerberg gegen Ende der etwas gehetzten halbstündigen Keynote. "Wir wollen versuchen, das auf der Erde zu schaffen und die Welt zu einem besseren Platz zu machen."

Wie das funktioniert? Teilen, teilen, teilen. Fast eine halbe Milliarde Menschen machen es bereits und lässt ihre Netzwerk-Freunde an allem aus dem täglichen Leben teilhaben – an Fotos, neuen Freundschaften und was sie gerade machen. Was Facebook von Mikroblogging-Diensten wie Twitter unterscheidet, ist die Möglichkeit auch das ganze Spektrum seines Alltags zu teilen: welche Musik, Filme oder Bücher wir mögen.

"I like": Ein Lebensgefühl für das ganze Internet

Vor zwei Jahren führte Facebook dafür eigens eine Funktion ein, mit dem das Wohlgefallen ausgedrückt werden konnte: Der "Like"-Button, der als geflügeltes Wort inzwischen ebenso seinen Weg in die Popkultur gefunden hat wie sie Sache mit dem komplizierten Beziehungsstatus.

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"I like" ist längst ein Lebensgefühl, das Twitter fehlt, wie viele Nutzer immer wieder beklagen: Ausdrücken, was man mag mit einem simplen Klick – das stiftet Konsens und ist auch mobil aus der Timeline heraus so einfach zu bedienen wie keine andere Funktion des Social Netzwerks.  Mit einem Wort: "Like" ist Facebooks heimliches Killerfeature.

Mark Zuckerberg: "Das Internet wird viel besser, weil sozialer"

Auf dem Weg um die Vorherrschaft im Web, die Facebook mit seiner halben Milliarde Nutzer mit aller Macht anstrebt,  soll der "Like"-Button denn auch zum trojanischen Pferd werden. Warum nicht auf Webseiten "liken", was man gerade liest, um das dann wieder mit seinen Freunden zu teilen – und zwar eben auch außerhab von Facebook.

Das ist die wesentliche Neuerung des Entwicklerkonferenz "f8" die Mark Zuckerberg der Internet-Gemeinde mitzuteilen hatte: Die Interessen werden mit dem gesamten Internet teilbar – der "Like"-Button wird künftig von allen großen Webseiten, die Inhalte bereitstellen, nicht mehr wegzudenken. Ein CNN-Artikel wird so "geliket", wenn ich via Facebook  verbunden bin. Ich sehe, wenn Freunden etwas gefällt, während meine Facebook-Freunde innerhalb des Netzwerks sehen, was mir gefällt.  

Der einstige "Social Graph", wie Mark Zuckerberg ihn sich vorstellt, wird damit ein Stück greifbarer – nämlich zum "Open Graph", der als virtuelles Ökosystem die ganze Welt miteinander vernetzt. "Das Internet wird so viel besser, weil sozialer", erklärt der ambitionierte Facebook-Gründer. Als 25-Jähriger darf man noch Träume haben.

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