40% der Deutschen von Medien-Mix verwirrt

Boshaft könnte man von der Schirrmacher-Quote sprechen: Laut einer Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der Deutschen Post zeigen sich 40 Prozent der Deutschen von den heutigen Medienangeboten überfordert. Demnach falle es fast der Hälfte der 1.812 Befragten schwer, zwischen Printerzeugnissen, Internet, Fernsehen und Radio den Überblick zu bewahren und die relevanten Informationen heraus zu filtern. 50 Prozent der Befragen finden sich mit dem vielfältigen Medienmix hingegen gut zurecht.

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Diese Ergebnisse divergieren in den unterschiedlichen Altersgruppen jedoch stark. Laut Allensbach begrüßen zwei Drittel der zwischen 16- und 29-Jährigen die Vielfalt der Medienangebote, während das lediglich 37 Prozent der über 60-Jährigen von sich behaupten konnten. 51 Prozent der älteren Generation wachse das große Medienangebot über den Kopf. Von den unter 30-Jährigen erklärten das nur 29 Prozent.
Überraschend sind die Studienergebnisse bei den Antworten zur Werbe-Wahrnehmung. Reklame mit interessante Informationen und nützlichen Tipps finden die Meisten (63 Prozent) immer noch im Fernsehen. 55 Prozent bezogen diese aus den Zeitungen. Aber nicht das Internet liegt auf Rang drei, sondern Postwurfsendungen (53%), gefolgt von Zeitschriften (48%). Dann erst kommt das Web mit 36 Prozent.

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