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US-Quartalssaison: Alle Augen auf Apple

Es ist wieder soweit: Die turnusmäßige Quartalssaison, in der die Crème de la Crème der amerikanischen Technologie- und Internetbranche vor ihren Aktionären Rechenschaft ablegen muss, ist angebrochen. Und das durchaus sehenswert: Sowohl Internet-Platzhirsch Google als auch die IT-Pioniere IBM und Intel konnten zweistellige Zuwächse präsentieren. Entsprechend optimistisch blicken Aktionäre auf das inzwischen wohl meistbeachtete Unternehmen der Branche, das heute Abend berichtet – Apple.

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Es ist wieder so weit: Die turnusmäßige Quartalssaison, in der die Crème de la Crème der amerikanischen Technologie- und Internetbranche vor ihren Aktionären Rechenschaft ablegen muss, ist angebrochen. Und das durchaus sehenswert: Sowohl Internet-Platzhirsch Google als auch die IT-Pioniere IBM und Intel konnten zweistellige Zuwächse präsentieren. Entsprechend optimistisch blicken Aktionäre auf das inzwischen wohl meistbeachtete Unternehmen der Branche, das heute Abend berichtet – Apple.

Der Anfang ist gemacht: Intel hat es vergangene Woche ebenso getan wie Google – die Erwartungen bei Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal übertroffen. IBM, einst der wertvollste Konzern der Welt, zog nach Handelsschluss ebenfalls nach und konnte die Konsensschätzungen um 4 Cents deutlich schlagen – „Big Blue“  verdiente im ersten Quartal mit 2,6 Milliarden Dollar 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zweistelliges Wachstum ist ebenfalls Konsens für den inzwischen zweitwertvollsten Technologiekonzern der Welt – Apple. Stolze 224 Milliarden Dollar ist die Hard- und Softwareschmiede aus Cupertino inzwischen wert, 17 Prozent mehr als noch zur Jahresbeginn.
 
Analysten erwarten in Durchschnitt Gewinne je Aktie von 2,45 Dollar

Entsprechend turmhoch sind die Erwartungen, wenn Apples Finanzvorstand Peter Oppenheimer heute um 22.30 Uhr deutscher Zeit die Zahlen für das Ende März abgelaufene zweite Geschäftsquartal des Computerpioniers bekannt geben wird. Gewinne in Höhe von 2,06 bis 2,18 Dollar je Aktie bei Umsätzen von 11,0  bis 11,4 Milliarden Dollar hat Apple selbst in Aussicht gestellt – doch ist nach der Historie übervorsichtiger Eigenschätzungen kein Maßstab.

So erwartet der Durchschnitt der befragten Analysten tatsächlich einen Gewinn je Aktie in Höhe von 2,45 Dollar bei Umsätzen von 12,05 Milliarden. Je nach Produktklassen unterteilt fallen die Erwartungen wie folgt aus:

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• iPhone-Abverkäufe von mindestens 6,8 Million Stück
• Mac-Verkäufe von etwa 2,7 Millionen Einheiten
• iPod-Umsätze von 9.0 Millionen verkauften Geräten

Historie positiver Überrschungen: Gelingt Apple ein neues Blowout-Quartal?

Doch das sind nur die Konsensschätzungen. Gene Munster von Piper Jaffray geht einen Schritt weiter – und inzwischen von 2,9 bis 2,8 Millionen verkauften Macs und 9 bis 10 Millionen iPods aus. Aus der jüngsten Präsentation zur Vorstellung von iPhone OS 4.0 will Munster zudem rausgehört haben, dass zwischen Anfang Januar und Ende März bis zu 8 Millionen iPhones verkauft worden sein müssten.   
 
Wenig überraschend kursieren hinter vorgehaltener Hand so bereits die wildesten Spekulationen, die deswegen auch Flüsterschätzungen genannt werden. Wenn man der Geschichte der vergangenen dreieinhalb Jahre Glauben darf, dürften die tatsächlichen Gewinne so noch viel höher ausfallen als von den kühnsten Optimisten prognostiziert: 2,95 Dollar müsste der Gewinn je Aktie betragen – das entspräche nämlich genau dem Durchschnitt der tatsächlichen Übertreffungen um 39 Prozent.  

Doch all das sind Spekulationen – ebenso wie Frage, ob Apple eine Verizon-Version des iPhones anbieten wird oder ob bis zum Wochenende schon das einmillionste iPad verkauft wurde. Die Antworten darauf gibt es nach Handelsschluss bei Apple im Conference Call – und danach an dieser Stelle bei MEEDIA.  

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