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der Freitag macht Afghanistan-Debatte zum Thema

Die Wochenzeitung der Freitag macht im Rahmen ihrer Hauptsponsor-Tätigkeit der Ausstellung "Kunduz 4. September 2009" die Debatte um den Luftangriff in Afghanistan zum Wochenthema ihrer kommenden Ausgabe. Der Journalist Christoph Reuter und der Fotograf Marcel Mettelsiefen rekonstruieren in ihrem Bericht das Bombardement auf vermeintliche Aufständische.

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"Pünktlich zur Vernehmung vom Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg am 22. April vor dem Kunduz-Untersuchungsausschuss greifen wir dieses für uns wichtige Thema auf", so Verleger Jakob Augstein. Während der Nato-Untersuchungsbericht auf 500 Seiten die militärischen Geschehnisse und die Funksprüche dokumentiert, wurden die eigentlich Opfer im Streit um den Luftangriff ausgeblendet.
Reuter und Mettelsiefen recherchierten monatelang nach den Opfern des Bombardements.  "Von ‚17 bis 142 Toten‘ ist im Bericht  (Nato-Untersuchungsbericht, Anm. d. Red.) die Rede. "Diese Gleichgültigkeit war für den Fotografen Marcel Mettelsiefen und mich der Grund für ein Projekt: Über Monate haben wir zusammengetragen, was genau in jener Nacht an der Furt geschah, " erklärt er . "Das Bombardement vom 4. September war kein Zufall, sondern die Konsequenz aus vielen Versäumnissen … ."
Auf vier Seiten werden die Opfer vom 4. September 2009 mit Fotodokumenten in der Zeitung porträtiert. Bereits im Herbst letzten Jahres riefen 25 Künstler und Intellektuelle im Freitag zum Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan auf. 

Die Ausstellung "Kunduz 4. September 2009" findet statt vom 24.04.2010 bis 13.06.2010 im Kunstraum Potsdam.

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