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UK: Mehr Medien nutzen, weniger zahlen

In Großbritannien steigt die Nutzung traditioneller und digitaler Medien zeitlich an. Nach dem zweiten "Media and Entertainment Barometer" der Unternehmensberatung KPMG ist die Nutzungsdauer traditioneller Medien zwischen September 2009 und März 2010 von 11:40 Stunden auf 12:13 Stunden gestiegen, bei digitalen Medien von 6:14 auf 7:28 Stunden. Gleichzeitig ist die Bereitschaft, für Online-Medien zu bezahlen, aber gesunken – ein Dämpfer für die Hoffnungen auf "paid content".

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Nur 10 Prozent der Online-Nutzer, die derzeit kein Geld für Inhalte ausgeben, gaben laut KPMG zu erkennen, das sie sich vorstellten könnten, für Content zu zahlen. Die Autoren der Studie schließen daraus, es sei unwahrscheinlich, dass der Markt für Bezahl-Modelle in den nächsten 12 Monaten nennenswert wachse. In eben diesem Zeitraum werden aber viele große Medien, allen voran die "Times" der News Corporation, ihre "Pay Wall"-Pläne umsetzen.
 
Der Anstieg der Nutzungsdauer digitaler Medien geht übrigens zu einem großen Teil auf das Konto von "social media" und Online-TV. Der Anteil der Nutzer von Fernseh-Formaten im Netz stieg in den nur sechs Monaten seit der ersten Erhebung von 19 auf 24 Prozent.

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